30.07.2014

Ein Tag bei der Tour: Champs Elysees krönt die Radsportmeister

 

Nach drei harten Wochen mit Kampf, Qualen und Freude, ging am vergangenen Sonntag die letzte Etappe der Tour de France 2014 traditionell auf der Champs Elysees in Paris zuende.

Der Radsportzirkus begann auf der Champs Elysees bereits am Mittag: Die Weltmeisterin Marianne Vos gewann die Premiere von La Course auf der größten Radsportbühne der Welt.

Am Nachmittag erreichte die legendäre Werbekarawane, die durch einzigartige Fahrzeuge gespickt war, Paris und sorgte bei den mehr als zahlreichen Fans an der Strecke für das richtige Radsportfeeling.

Als das Fahrerfeld um den Leader Nibali nach rund 90 gefahrenen Kilometern auf dem Rundkurs der französischen Prachtstraße am Abend ankam, begann ein Radsportspektakel der ersten Klasse: Viele Fahrer versuchten ihr Glück. So auch der deutsche Profi Jens Voigt, der in diesem Jahr bereits zum 17. Mal an der Tour teilnahm.

Der Sky- Profi Richie Porte bildete über einige Kilometer die Spitze des Rennens. Alle Ausreißversuche waren auf dem Kopfsteinpflaster der Champs Elysees jedoch vergeblich und der Sieger der 21. Etappe entschied sich im Massensprint: Marcel Kittel setzte sich vor dem Norweger Alexander Kristoff und dem Garmin- Sharp Profi Ramunas Navardauskas auf den letzten Metern durch und kürte die deutsche Tourbilanz wie im Vorjahr mit einem abschließenden Sieg.

Die zehn deutschen Fahrer waren so erfolgreich wie nie zuvor und zeigten mit sieben Etappensiegen von Kittel, Greipel und Martin eine überragende Performance.

Der Astana Kapitän Vincenzo Nibali errang sich mit einem sehr großen Vorsprung von rund acht Minuten auf den Zweitplatzierten Jean-Christophe Peraud den Toursieg und konnte sich als siebter Italiener in die Siegerliste der Tour de France eintragen.

Nibali, der nun alle drei großen Rundfahrten gewonnen hat, zeigte sich auf den 3660km als ein Alleskönner- egal ob bergauf, bergab oder auf den Kopfsteinpflasterpassagen.

Nach der zelebrierten Siegerehrung verabschiedeten und bedankten sich die Teams im Zuge der Team- Parade entlang der Champs Elysees von den vielen Menschen, die schon seit morgens früh mit den außergewöhnlichsten Fanaccessoires an der Strecke standen.

Und so ging zum 101. Mal eine legendäre und unvergessliche Tour de France zuende.

Nun ist im Radsportkalender keine große Lücke vorhanden, denn bereits heute findet das Nachtour- Kriterium in Neuss und am kommenden Sonntag der Giro in Bochum statt.

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