28.12.2016 | Düsseldorf

"Fa[hr]- Weg- Spezial": Fabian Wegmann im Fanclubgespräch über seine Profilaufbahn und der Zukunft des deutschen Radsports

 

Fabian, am 03. Oktober bist du beim Sparkassen Münsterland Giro das letzte Rennen deiner 15- jährigen Karriere vor heimischen Publikum gefahren. Hast du bereits realisiert, dass deine aktive Laufbahn als Profi zu Ende ist?

 

"Ich habe mir schon Gedanken gemacht, dass dies mein letztes Rennen als Profi sein könnte. Deshalb habe ich es dieses Mal besonders genossen, vor heimischem Publikum über den Prinzipalmarkt zu fahren."

 

Du standst bei den besten Radrennen der Welt am Start. Was war dein „verrücktestes“ Radsporterlebnis, dass dir auch noch in 20 Jahren in Erinnerung bleibt?

 

"Oh da gab es einige.  Von Straßensperren, wütender Bauern, Kühe, Pferde und Ziegen auf der Strasse, Rennabbrüche wegen Schneefall bis hin zu den verrücktesten Verkleidungen enthusiastischer Fans am Streckenrand."

 

Häufig hast du auch kleinere Rennen, wie die „Rheder City- Nacht“, in deinem Rennkalender eingebaut und standst dort ganz oben auf dem Treppchen. Was hat dir besonders an den kleineren Kriterien gefallen?

 

"Bei diesen Rennen geht es ja nicht rein ums Sportliche, sondern vor allem darum sich vor heimischem Publikum zu zeigen. Dort hat man auch mehr Zeit für die Fans, die man bei den Großen Rennen oft nicht hat."

 

Nun warst du 15 Jahre Profisportler und musstest in der Zeit sicherlich, im Bereich der Ernährung, einige Abstriche machen. Auf welche Dinge „freust“ du dich, besonders in der Weihnachtszeit, am meisten wieder?

 

"Hahaha, ich bin ein leidenschaftlicher Esser! Vor allem Gebäck hat es mit angetan! Das kann ich jetzt ohne schlechtes Gewissen essen;-) Aber auch den Glühwein kann ich jetzt mehr genießen!"

 

Derzeit ist der Radsport in Deutschland in einem großen Wandel: In Düsseldorf startet im nächsten Jahr die Tour de France und auch die Deutschland- Tour kommt zurück. Wie schätzt du die Zukunft des deutschen Radsports ein?

 

"Ich sehe die Zukunft des Radsports sehr positiv. Es gibt immer mehr Menschen die Radfahren, was man ja auch bei den steigenden Teilnehmerzahlen von Jedermannrennen sieht. Ich denke, dass der Tour Start in Düsseldorf dem deutschen Radsport noch mal einen Schub geben wird. Wichtig ist nur, dass jetzt auch Geld in die Jugendarbeit fließt und damit auch die Zukunft des deutschen Rennsports gesichert ist."

 

Beim Team Stölting- Service Group warst du in diesem Jahr auch als Mentor für die jungen Fahrer gefragt. Was muss aus Deiner Sicht passieren, um den Nachwuchs weiter zu fördern?

 

"Es ist schön, das Deutschland nun wieder zwei World Tour Teams hat. Wichtig ist aber auch, dass es gute Continental Teams und Pro Continental Teams in Deutschland gibt. Mit dem Wegfall von Stölting entsteht nun eine Lücke im System und dies hat zur Folge, dass unserer Nachwuchs, der nicht den direkten Weg in die World Tour schafft, ins Ausland abwandern muss. Ich hoffe, das es in naher Zukunft wieder ein ambitioniertes Pro Continental Team bei uns gibt. Wichtig ist auch, das wir wieder mehr Junioren und U23 Rennen bekommen in denen sich unser Nachwuchs entwickeln kann."

 

Last but not least: Durch die Fanclubgründung vor fünf Jahren habe ich internationale Wegmanns- Fans, vorallem aus Frankreich und Italien, kennengelernt. Wirst du auch in Zukunft dem Radsport treu bleiben?

 

"Das werde ich auf jeden Fall! Radsport ist meine große Leidenschaft und man wird mich auch nächstes Jahr noch bei Rennen sehen. Wie und in welcher Form kann ich aber leider an dieser Stelle noch nicht sagen. Ich werde es Euch aber bald wissen lassen!"

 

NEWS- Ticker:

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